
Quer durchs Land
- Jay
- 4. Jan.
- 3 Min. Lesezeit
Nach 3 wunderschönen Wochen des Inselhoppings, machten wir uns nun zu zweit auf den Weg an die Ostküste Thailands.
Nach all der Action sehnten wir uns nach einem Ort der Ruhe. Unser Geldbeutel würde es uns ebenfalls danken 😅 Die vielen Erlebnisse und das permanente weiterreisen, braucht eine Pause. Das muss erstmal im Hirn ankommen 😁
Auf dem Weg zur Ostküste, lagen bemerkenswerte Orte die wir nicht auslassen konnten.

STOPP KRABI
Krabi ist bekannt für seine prachtvoll aus dem Boden ragenden Kalksteine. Sie dominieren das Landschaftsbild auf eine ganz besonderen Art und Weise. Die Hauptstraße am Strand Ao Nang bietet zahlreiche Shops und Bars. Der Strand ist lang und weitläufig. Mit dem Taxiboat kannst du an die wunderschöne Nachbarbucht Railay Beach fahren. Es führt keine Straße zu dieser Bucht. Daher gibt es nur den Weg übers Wasser. Die Taxiboate fahren permanent. Immer wenn zehn Menschen sich angesammelt haben, wird ein Longtailboat beladen und düst in ca 10 min rüber. Das ist ein Erlebnis für sich. Aber ein Geheimtipp ist es schon lange nicht mehr 😅 wirklich sehenswert, aber voller Menschen kann man den Tag in Railay Beach am Strand, im klaren Wasser oder auch beim Schlemmen genießen. Gefühlt ist es wie eine eigene kleine Welt.

STOPP KHAO LAK
Dezember 2004 brach über Thailand, Indonesien und auch Sri Lanka eine riesen Naturkatastrophe ein. Durch die Verschiebung der Erdplatten im Meer löste es einen gigantischen Tsunami und Erdbeben aus. Damals waren die Länder noch nicht miteinander vernetzt und es gab keine Frühwarnsysteme. Das hatte 227 900 Tote zur Folge. Khao Lak hat es in Thailand am heftigsten getroffen. 20 Jahre später an diesem Ort zu sein, die Denkmäler zu sehen, mit Augenzeugen zu sprechen und Bilder zu sehen die es so niemals in den Medien zu sehen gab, berührte uns sehr. Es war wie eine Geschichtsreise die greifbar zu spüren und sehen war. Als ich am Strand stand, der gleiche Strand den ich davor noch in erschütternden Bilder sah, hatte ich ein dicken Klos im Hals.
In dieser Reise lerne ich das Meer aus ganz neuen Blickwinkel kennen. Es erweitert meinen Horizont!
Die Geschichte dieser Stadt ist fesselnd und heute immer noch erlebbar. Die Wellen drangen 3km ins Land ein. Verwüsteten alles. Die Gebäude sind alle nicht älter wie 20 Jahre. Die Straßen sind die besten Thailands. Man baute sogar extra Tsunamifluchthäuser in denen man Schutz findet.

Es gibt Sirenen und Frühwarnsysteme. Jeder Local in meinem Alter hat es miterlebt. Das muss man erstmal realisieren. Ein sehr bewegender Zwischenstopp.

STOPP KHAO SOK
Einer der ältesten Regenwälder der Welt und wir waren mitten drin. Wir schliefen eine Nacht auf dem See Cheow Lan. Umgeben von steile Kalksteinfelsen, Wasserfällen und dichtem Dschungel. Wirklich sehenswert!

Die Nacht in einem schwimmende Bungalow war zugegeben etwas unruhig. Die wellenartige Bewegung und das Wasser gluckernd unter einem lies mich immer wieder aufschrecken. Doch es hatte sein ganz eigenen traumhaft Flair den ich nicht missen möchte!

Zum Sonnenaufgang fuhren wir mit dem Boot über das spiegelglatte Wasser. Das frühe aufstehen hat sich gelohnt. Die Fische sprangen vergnügt aus dem Wasser. Die Sonne bahnte sich langsam ihren Weg durch die dichten Wolken.

Als wir um eine kleine Insel fuhren, überraschten wir einen Elefanten der genüsslich sein Bambus frühstückte. Was für Erlebnis! Ich bin so dankbar, dass alles mit meinen eigenen Augen sehen zu dürfen.

Das permanente Schwanken ist nichts für schwache Nerven, aber sowas von lohnenswert. Lass dich von solchen Widrigkeiten nicht abbringen. Seeübelkeitstabletten und Oropacks können helfen 😁

ZIEL KHANOM
In der Nähe von Surat Thani befindet sich Khanom. Wir hatten den Wunsch uns etwas auszuruhe und umgeben von Einheimischen für ein paar Tage zu verweilen. Daher machten wir uns tapfer mit dem Roller 70km auf den Weg zu unseren Unterkunft. Voll beladen über eine Stunden auf dem Roller zu sitzen, bringt dein Sitzfleisch an seine Grenzen 😁

Völlig fertig bezogen wir unsere Unterkunft. Das wir hier fast 2,5 Wochen bleiben würden, war uns am Anfang noch nicht klar. Wie es dazu kam, erfährst du im nächsten Blogeintrag ❤️



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